Erste Akquisition markiert Wachstumsschritt für das Treviso-Unternehmen
Drei Jahre nach einer umfassenden Reorganisation hat der italienische Schuhhersteller Skandia seine erste Akquisition abgeschlossen. Das Unternehmen aus Casier (Treviso) erwarb die Mehrheitsbeteiligung an O-Three in Altivole (Treviso). Gemeinsam entsteht ein Schuh-Hub mit einem Jahresumsatz von über 35 Millionen Euro.
O-Three, unter der Leitung von Luana Vendramini, ist auf Outdoor- und Sicherheitschuhe sowie Militär-, Schnee- und Jagdstiefel spezialisiert. Die Übernahme soll die Innovationskraft und Entwicklung beschleunigen und die internationale Präsenz beider Unternehmen stärken. Zu den Kunden zählen unter anderem Decathlon, Diadora und Scarpa.
Mario Porcaro, CEO von Skandia, bezeichnet die Transaktion als ersten Schritt auf dem Weg zu weiterem Wachstum: „Unser Ziel bleibt, durch Zukäufe einen Konzern mit mindestens 100 Millionen Euro Umsatz aufzubauen.“ Porcaro betont, dass die Integration in einem traditionell stark fragmentierten Schuhbezirk wie Montebelluna keine Selbstverständlichkeit ist und das Beispiel auch für künftige Konsolidierungen im Veneto-Distrikt dienen könne.








