Verbundgruppen trafen sich in Vettelschoss
Vertreter von 15 Orthopädiebetrieben kamen am 11. und 12. Mai 2026 am Hauptsitz von Sanitätshaus Aktuell in Vettelschoss zusammen, um die erweiterte Zusammenarbeit zwischen dem GMS Verbund und Sanitätshaus Aktuell weiter auszugestalten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Themen wie Digitalisierung, Prozessoptimierung und der Ausbau gemeinsamer Netzwerke im Bereich der Orthopädieschuhtechnik.
Unter dem Leitmotiv „Gemeinsam mehr erreichen“ diskutierten die Teilnehmer über aktuelle Herausforderungen im Gesundheits- und Fachhandelsmarkt. Dazu zählen unter anderem steigender Wettbewerbsdruck, Fachkräftemangel sowie veränderte Anforderungen von Kundinnen und Kunden. Ziel der Kooperation ist es, die angeschlossenen Betriebe bei diesen Entwicklungen durch gemeinsame Lösungen und Wissenstransfer zu unterstützen.
Eröffnet wurde der zweite Veranstaltungstag von Christian Gentner, Vorstand von Sanitätshaus Aktuell, sowie Martin Schneider, Geschäftsführer des GMS Verbundes. Beide betonten die Bedeutung mittelständischer Netzwerke und gemeinsamer digitaler Strukturen für die Zukunftsfähigkeit der angeschlossenen Fachbetriebe.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden verschiedene digitale Anwendungen und Servicekonzepte vorgestellt. Dazu gehören unter anderem die Systeme „Smile Base“, „smile CLOUD“ und „Smile NET“, die Verwaltungs- und Kommunikationsprozesse unterstützen sollen. Ergänzend wurden das EinkaufsInformationsSystem (EKIS) sowie die „EinfachGut-Pflegebox“ präsentiert.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem persönlichen Austausch zwischen den teilnehmenden Betrieben und den Fachabteilungen von Sanitätshaus Aktuell. Darüber hinaus wurde die Gründung neuer überregionaler Erfa-Gruppen angekündigt, die den fachlichen Austausch zwischen den Betrieben fördern sollen.
Horst Purschke, verantwortlich für den Bereich Orthopädieschuhtechnik beim GMS Verbund, sieht in der vertieften Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung der angeschlossenen Betriebe. Durch den verstärkten Wissenstransfer und den Einsatz digitaler Lösungen könnten Prozesse verbessert und Synergien besser genutzt werden.








