Produktionsnahe Bereiche werden näher an die Fertigungsstandorte verlagert
Der Schuhhersteller Lloyd Lifestyle führt seine organisatorische Neuordnung fort: Wie Geschäftsführung und Betriebsrat bekannt gaben, werden 20 weitere Mitarbeiter entlassen. Betroffen sind vor allem produktionsnahe Bereiche wie Musterfertigung und technische Ausarbeitung.
Bereits im Mai 2025 hatten 38 Beschäftigte das Unternehmen verlassen. Hintergrund der aktuellen Maßnahme ist die strategische Verlagerung bestimmter Produktions- und Entwicklungsprozesse näher an die Fertigungsstandorte sowie eine stärkere Fremdbezugstrategie für Produkte, die intern nicht marktgerecht hergestellt werden können.
Geschäftsführer Andreas Schaller betont, dass die Belegschaft frühzeitig über die Veränderungen informiert worden sei und die Maßnahmen in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat umgesetzt werden. „Die Situation ist herausfordernd, aber wir müssen auf die rückläufigen Frequenzen im Handel und die allgemeine Konsumentenverunsicherung reagieren“, so Schaller. Trotz der Entlassungen verbleiben weiterhin Schuhfertiger in der Entwicklung und in anderen Bereichen in Sulingen.
Mit Blick auf die H/W-Saison 2026 zeigt sich Schaller zuversichtlich, dass die neue Kollektion positive Impulse setzen kann. Insgesamt beschäftigt Lloyd in Sulingen künftig 181 Mitarbeiter. Weitere Entlassungen sind laut Geschäftsführung derzeit nicht geplant. Lloyd war Anfang 2024 von der Schweizer Arklyz-Gruppe übernommen worden.








