Deko-Kette plant Sanierung in Eigenverwaltung
Die Deko-Handelskette Depot hat erneut Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Das bestätigte das Amtsgericht Aschaffenburg. Bereits 2024 hatte das Unternehmen ein entsprechendes Verfahren eingeleitet und in der Folge zahlreiche Filialen geschlossen.
Geschäftsführer Christian Gries kündigte an, das Unternehmen erneut sanieren zu wollen. Ziel sei es, möglichst viele Standorte zu erhalten. Gleichzeitig stellte er weitere Filialschließungen in Aussicht. Konkrete Zahlen nannte das Unternehmen bislang nicht.
Als Gründe für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nennt Depot unter anderem die anhaltende Kaufzurückhaltung, steigenden Wettbewerbsdruck durch Online-Plattformen wie Temu sowie höhere Belastungen durch Zölle. Zudem stehe der stationäre Einzelhandel insgesamt unter Druck.
Aktuell betreibt Depot nach Unternehmensangaben noch rund 150 Filialen in Deutschland. Vor einigen Jahren waren es noch etwa 400 Standorte. Der Geschäftsbetrieb soll während des Insolvenzverfahrens zunächst weiterlaufen.








