Jimmy Choo hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 einen Umsatz von 146 Millionen US-Dollar erzielt. Das entspricht einem Plus von 11,5 Prozent, währungsbereinigt betrug das Wachstum 12,2 Prozent. Rund fünf Millionen Dollar entfielen allerdings auf Großhandelslieferungen, die ursprünglich erst für das dritte Quartal vorgesehen waren.
Deutlich verbessert hat sich auch die Profitabilität. Die Bruttomarge stieg von 70,2 auf 71,2 Prozent, was der Mutterkonzern Capri Holdings vor allem auf einen höheren Anteil von Vollpreisverkäufen zurückführt. Operativ erzielte Jimmy Choo einen Gewinn von zwei Millionen Dollar, nach einem Verlust von neun Millionen Dollar im Vorjahresquartal.
Auch im gesamten ersten Halbjahr zeigt die Entwicklung nach oben: Der Umsatz von Jimmy Choo stieg um 10,9 Prozent auf 325 Millionen Dollar. Capri führt das Wachstum auf eine positive Entwicklung in allen Vertriebskanälen sowie auf Produkt- und Marketingmaßnahmen zurück.
„Wir sind ermutigt von der Dynamik, die sich sowohl bei Michael Kors als auch bei Jimmy Choo aufbaut“, erklärte Capri-CEO John D. Idol. Die Entwicklung habe sich im Verlauf des Quartals bei beiden Marken von Monat zu Monat verbessert.
Für das Gesamtjahr erwartet Capri Holdings bei Jimmy Choo nun einen Umsatz von rund 650 Millionen Dollar und eine operative Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Der Gesamtkonzern rechnet mit rund 3,42 Milliarden Dollar Umsatz.


























