Puma hat im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,78 Milliarden Euro erzielt. Währungsbereinigt entspricht dies einem Rückgang von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit verbesserte sich die Umsatzentwicklung gegenüber dem zweiten Quartal. Besonders schwach entwickelte sich die Region EMEA mit einem Minus von 11,5 Prozent, während Asien/Pazifik um 10,0 Prozent zulegte.
Im Schuhsegment gingen die Erlöse währungsbereinigt um 5,1 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro zurück. Schwächer liefen unter anderem Core, Fußball und einzelne Sportstyle-Linien. Positiv entwickelten sich dagegen Running mit der Nitro-Technologie sowie flache Sneaker-Modelle wie der Speedcat.
Fortschritte machte Puma beim Abbau seiner Bestände. Die Lagerbestände sanken um 24,3 Prozent auf 1,61 Milliarden Euro. Gleichzeitig verbesserte sich die Bruttomarge deutlich von 45,4 auf 49,5 Prozent. Der Direct-to-Consumer-Umsatz wuchs währungsbereinigt um 1,2 Prozent, wobei der Online-Umsatz um 7,8 Prozent zulegte.
Unter dem Strich verbuchte Puma im dritten Quartal einen operativen Verlust von 11,4 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiterhin einen währungsbereinigten Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Die Prognose für den operativen Verlust wurde auf 80 bis 130 Millionen Euro eingegrenzt. CEO Arthur Hoeld bezeichnete 2026 weiterhin als „transition year“, in dem die Grundlage für künftiges Wachstum gelegt werde.


























