Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet für das Weihnachtsgeschäft 2026 trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds stabile Umsätze. Für November und Dezember prognostiziert der Verband ein nominales Umsatzplus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt sollen die Einzelhandelsumsätze in den beiden Monaten 129,2 Milliarden Euro erreichen.
„Das Weihnachtsgeschäft bleibt trotz eines schwierigen Umfelds und vieler Ungewissheiten stabil, Weihnachten zeigt sich krisenfest“, erklärt HDE-Präsident Alexander von Preen.
Für Zuversicht sorgt unter anderem eine vom HDE beauftragte Verbraucherumfrage des Handelsblatt Research Institute unter mehr als 2.000 Personen. Demnach wollen die Verbraucher im Durchschnitt 262 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das liegt nahezu auf Vorjahresniveau, 2025 waren es 263 Euro. Mehr als die Hälfte der Befragten plant mit unveränderten Ausgaben, zehn Prozent wollen mehr ausgeben, 24 Prozent dagegen weniger.
Deutlich skeptischer zeigen sich die Händler selbst. In einer HDE-Umfrage unter 300 Unternehmen rechnet im Nicht-Lebensmittelhandel eine Mehrheit von 56 Prozent mit einem schlechteren oder deutlich schlechteren Weihnachtsgeschäft als im Vorjahr. Als Belastungsfaktoren nennt der Verband unter anderem steigende Energie- und Personalkosten sowie zunehmende Bürokratie.
Wachstumstreiber soll erneut der Onlinehandel sein. Hier erwartet der HDE für das Weihnachtsgeschäft ein nominales Plus von 4,1 Prozent auf 23,1 Milliarden Euro.



























