Verhandlungen über Sozialplan für rund 2.100 Beschäftigte in Erfurt gestartet
Im Streit um einen Sozialplan für die Beschäftigten des von der Schließung bedrohten Zalando-Logistikzentrums in Erfurt hat die Einigungsstelle ihre Arbeit aufgenommen. Nachdem die Verhandlungen zwischen Management und Betriebsrat ohne Ergebnis geblieben waren, fand nun die erste von insgesamt vier geplanten Sitzungen statt.
Im Mittelpunkt stehen ein Interessenausgleich und ein Sozialplan für die derzeit noch rund 2.100 Beschäftigten des Standorts, den Zalando Ende September schließen will. Nach Angaben des Betriebsrats liegen die Positionen beider Seiten weiterhin deutlich auseinander.
Thüringens Arbeitsministerin Katharina Schenk forderte eine schnelle Lösung und Verhandlungen auf Augenhöhe. Neben Abfindungen müssten auch Qualifizierungsmaßnahmen und Perspektiven für die Beschäftigten berücksichtigt werden.
Die Einigungsstelle unter Vorsitz eines ehemaligen Arbeitsrichters soll bis Anfang Juli nach einer Lösung suchen. Die vorerst letzte Sitzung ist für den 9. Juli vorgesehen.








