Der stationäre Schuhhandel hat weiterhin starke Argumente. Das zeigt eine repräsentative Studie im Auftrag des Filialisten Siemes Schuhcenter. Besonders deutlich: Bei identischen Preisen im Online- und stationären Handel würden 64,5 Prozent der Befragten häufiger im Geschäft kaufen.
Größter Vorteil des stationären Schuhkaufs ist die Möglichkeit zur Anprobe. 88,8 Prozent nennen diesen Punkt, gefolgt von der sofortigen Mitnahme der Schuhe mit 65,9 Prozent und der direkten Beurteilung von Material und Qualität mit 61 Prozent.
Als größte Hürden für den Einkauf im Geschäft gelten dagegen hohe Preise mit 47,4 Prozent, der Zeitaufwand mit 40,5 Prozent sowie fehlende Größen mit 38,9 Prozent.
Beim Onlinekauf dominieren Bequemlichkeit und Auswahl. Gleichzeitig bleibt die Passform ein Problem: 74,1 Prozent sind unsicher, ob der Schuh tatsächlich passt, 56,7 Prozent zweifeln an der richtigen Größe.
Die Grenzen zwischen den Kanälen verschwimmen ohnehin zunehmend. 63,6 Prozent haben bereits online recherchiert und anschließend stationär gekauft oder umgekehrt. Besonders junge Kunden wechseln häufig zwischen beiden Welten.
Für die Studie befragte Horizoom im Juni 2026 insgesamt 1.022 Personen zwischen 18 und 74 Jahren.




























