Steve Madden hat nach einem starken zweiten Quartal seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 zum zweiten Mal angehoben. Der Umsatz des US-Schuh- und Accessoirekonzerns stieg in den drei Monaten bis Ende Juni um 19,1 Prozent auf 665,9 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen profitierte sowohl vom Wachstum der Kernmarke Steve Madden als auch von der Übernahme von Kurt Geiger.
Besonders dynamisch entwickelte sich das Direktkundengeschäft: Die DTC-Erlöse erhöhten sich um 30,6 Prozent auf 255,4 Millionen US-Dollar. Im Großhandel stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 407,5 Millionen US-Dollar. Auch ohne Kurt Geiger legten beide Vertriebskanäle zweistellig zu.
„Wir haben im zweiten Quartal ein robustes Umsatz- und Ergebniswachstum erzielt“, erklärte Chairman und CEO Edward Rosenfeld. Besonders die Marke Steve Madden habe weiter an Dynamik gewonnen. Auch Dolce Vita entwickelte sich nach Unternehmensangaben positiv. Kurt Geiger verzeichnete in seinen bestehenden Stores ein vergleichbares Umsatzplus von zwölf Prozent und baut sein US-Filialnetz weiter aus.
Der Nettogewinn belief sich auf 27,7 Millionen US-Dollar, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 39,5 Millionen US-Dollar angefallen war. Die Bruttomarge verbesserte sich deutlich auf 46,5 Prozent. Für das Gesamtjahr erwartet Steve Madden nun ein Umsatzwachstum von elf bis 13 Prozent statt bislang zehn bis zwölf Prozent.



























