Taiwanesischer Schuhhersteller kämpft mit schwacher Nachfrage und höheren Produktionskosten
Der taiwanesische Schuhhersteller Yue Yuen Industrial hat im ersten Quartal 2026 rückläufige Umsätze und sinkende Auslieferungszahlen gemeldet. Der Konzernumsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent auf 1,99 Milliarden US-Dollar.
Besonders das Geschäft mit Sport-, Outdoor- und Freizeitschuhen entwickelte sich schwächer. Die Erlöse im Bereich Sportschuhe gingen um 6 Prozent zurück, während das Geschäft mit Freizeitschuhen und Sportsandalen um 4,7 Prozent nachgab. Die Schuhlieferungen sanken insgesamt um 8,1 Prozent auf 56,9 Millionen Paar.
Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Verkaufspreis pro Paar Schuhe um 2,4 Prozent auf 20,52 US-Dollar. Der Bruttogewinn im Fertigungsgeschäft verringerte sich jedoch deutlich um 20,7 Prozent. Die Bruttomarge sank auf 14,8 Prozent.
Als Gründe nannte das Unternehmen schwankende Bestellungen, Produktionsineffizienzen durch saisonale Überschneidungen von chinesischem Neujahrsfest und Ramadan sowie gestiegene Arbeitskosten. Der Nettogewinn brach im Quartal um 53,6 Prozent auf 35,2 Millionen US-Dollar ein.
Mit Blick auf die kommenden Monate kündigte Yue Yuen verstärkte Maßnahmen zur Kostenkontrolle sowie eine engere Planung der Rohstoffbeschaffung an. Zudem treibt das Unternehmen den Ausbau seiner Produktionskapazitäten in Indonesien und Indien voran.








