Brasilianischer Schuhhersteller leidet unter schwacher Konsumstimmung und Preisdruck
Der brasilianische Schuhhersteller Grendene hat im ersten Quartal 2026 rückläufige Umsätze und Gewinne verzeichnet. Das Unternehmen, zu dessen Marken unter anderem Ipanema und Melissa gehören, meldete einen Umsatzrückgang von 3,2 Prozent auf 682,9 Millionen brasilianische Real (117,3 Millionen Euro).
Zwar stieg das Absatzvolumen im Quartal um 1,6 Prozent, gleichzeitig sank jedoch der durchschnittliche Umsatz pro verkauftem Paar Schuhe um 4,7 Prozent. Hintergrund sei eine verstärkte Nachfrage nach günstigeren Produkten in einem weiterhin angespannten Konsumumfeld.
Auch im Heimatmarkt Brasilien entwickelte sich das Geschäft schwächer. Dort legten die Verkaufszahlen zwar deutlich zu, gleichzeitig belastete jedoch ein starker Preisrückgang die Erlöse. Im Exportgeschäft gingen die Absatzmengen ebenfalls zurück, konnten jedoch teilweise durch positive Wechselkurseffekte ausgeglichen werden.
Das operative Ergebnis (EBIT) sank im ersten Quartal um 13,1 Prozent auf 41,6 Millionen brasilianische Real. Der Nettogewinn verringerte sich um 9,9 Prozent auf 102,1 Millionen brasilianische Real.








