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Schwab Versand steht vor dem Aus

Otto-Tochter wird im Sommer eingestellt

Der Schwab Versand aus Hanau steht vor dem Aus. Das Unternehmen aus dem Otto-Konzern mit seinen drei Vertriebsmarken Schwab (Universalist), Sheego (Plus-Size-Mode) und Avendro (Export-Geschäft) bereinigt sein Portfolio und trennt sich von zwei seiner Handelsangebote. Sowohl der Vollsortimenter Schwab als auch das dazu passende Export-Geschäft von Avendro werden im Sommer eingestellt. Mit diesem Schritt will die Otto-Tochter wieder in die Profitabilität zurückkehren.

„Alle bisherigen Maßnahmen, das Unternehmen wieder in die Profitabilität zu führen, haben keinen nachhaltigen Erfolg gebracht, so dass wir nicht umhinkommen, strukturelle Veränderungen vorzunehmen“, begründet der seit dem Wechsel von Sven Axel Groos zur Klingel-Gruppe im vergangenen Dezember alleinige Geschäftsführer Torge Doser die Entscheidung.

Künftig will sich die Otto-Tochter ausschließlich auf das Geschäft mit großen Größen der Plus-Size-Marke „Sheego“ konzentrieren, die man seit dem Jahr 2009 anbietet. Der Abbau von Arbeitsplätzen sei daher „leider unumgänglich“. So sollen rund 150 Arbeitsplätze bei der Otto-Tochter entfallen, die noch 849 Vollzeit-Mitarbeiter in der Zentrale in Hanau und in der Logistik in Langenselbold beschäftigt.

Der Schwab-Versand wurde 1954 gegründet und ist seit 1976 ein 100-prozentiges Unternehmen der Otto-Gruppe. Schwab ist seit der Gründung Vollsortimenter mit einem Angebot aus Mode, Wohnen, Sport und Technik. Teile des Sortiments werden über Avendro in weiteren Ländern vertrieben, wo unabhängige Partner vor Ort das Sortiment anbieten.

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