JD Sports hat nach einem schwachen zweiten Quartal seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026/27 gesenkt. Besonders problematisch entwickelte sich das Schuhgeschäft: Konzernweit blieb Footwear hinter den Erwartungen zurück, während Bekleidung und Accessoires besser abschnitten. Die vergleichbaren Umsätze des Konzerns sanken im zweiten Quartal um 3,1 Prozent.
Auch Europa konnte sich dem negativen Trend nicht entziehen. Die vergleichbaren Umsätze gingen hier um 2,7 Prozent zurück. Noch schwächer entwickelte sich Nordamerika mit einem Minus von 6,8 Prozent. JD verweist auf ein stark rabattgetriebenes Marktumfeld, eine zurückhaltende Nachfrage sowie nachlassende Dynamik bei wichtigen Schuhmodellen.
Für Deutschland trifft die schwächere Geschäftsentwicklung auf eine bereits laufende Bereinigung des Filialnetzes. JD Sports hatte angekündigt, gezielt unrentable Standorte zu schließen und das Betriebsmodell zu vereinfachen. Im offiziellen Storefinder waren zuletzt nur noch rund 60 deutsche Filialen gelistet; Anfang Juni waren es noch 88. Geschlossen wurden unter anderem Standorte in Krefeld, Herne, Wiesbaden, Zwickau, Kiel und Mülheim-Kärlich.



























