Die chinesische Schuhindustrie hat im ersten Halbjahr 2026 an Umsatz verloren. Nach Angaben der All China Leather Exhibition (ACLE) gingen die Erlöse der größeren Schuhunternehmen um 6,1 Prozent zurück. Die Produktion von Lederschuhen sank um 7,6 Prozent auf 970 Millionen Paar. Noch stärker fiel das Minus bei den größeren Gerbereien aus, deren Umsätze um 12,8 Prozent zurückgingen.
Trotz des schwierigen Marktumfelds verzeichnete die ACLE bei ihrer jüngsten Ausgabe in Shanghai einen Besucherrekord. Mehr als 34.000 Besuche bedeuteten ein Plus von 5,7 Prozent gegenüber 2025 und von 44,7 Prozent gegenüber der letzten Ausgabe vor der Pandemie 2019. Über 900 Aussteller aus mehr als 30 Ländern und Regionen präsentierten ihre Angebote.
Inhaltlich standen unter anderem Rückverfolgbarkeit und Regulierung sowie effizientere Produktionsprozesse im Mittelpunkt. Auch Digitalisierung und künstliche Intelligenz gewinnen an Bedeutung, etwa bei der Materialauswahl und Produktentwicklung.




























