Converse hat ein Werbemotiv mit der K-Pop-Sängerin Karina nach Kritik in sozialen Medien zurückgezogen. Das Bild aus der globalen Kampagne für den Chuck 70 X zeigt die Markenbotschafterin unter einem sternförmigen Scheinwerfer mit schwarzen High-Top-Sneakern in der Hand. Einige Nutzer sahen in der Kombination aus Licht, Silhouette und herabhängenden Schuhen Anspielungen auf den Ku-Klux-Klan beziehungsweise Lynchmorde.
Die zum Nike-Konzern gehörende Marke entschuldigte sich daraufhin. „Wir verstehen, warum dieses Bild zutiefst verstörend ist“, erklärte Converse. Das Unternehmen habe das Motiv von den eigenen Kanälen entfernt und arbeite daran, es auch überall dort löschen zu lassen, wo es bereits veröffentlicht wurde. „Das hätte nicht passieren dürfen“, heißt es in der Stellungnahme weiter. Weitere Angaben machte Converse zunächst nicht.
Im Zuge der Diskussion geriet auch ein weiteres, unabhängig entstandenes Converse-Motiv in den Fokus. Die am 14. September veröffentlichte Kampagne für eine Zusammenarbeit mit der dänischen Lifestyle-Marke Palmes zeigt unter anderem eine Person auf einer Leiter sowie Schuhe an einem Baum. Auch diese Bildsprache wurde von einigen Social-Media-Nutzern mit der Geschichte rassistischer Lynchmorde in den USA in Verbindung gebracht.
Der Chuck 70 X war am 27. August weltweit auf den Markt gekommen. Karina von der K-Pop-Gruppe aespa ist globale Markenbotschafterin von Converse; das Modell wird auch im deutschen Onlineshop mit ihr beworben.




























