Columbia Sportswear hat im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 962,6 Millionen US-Dollar erzielt, zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Schuhgeschäft entwickelte sich mit einem Plus von fünf Prozent auf 219 Millionen Dollar überdurchschnittlich. Die zum Konzern gehörende Schuhmarke Sorel steigerte ihren Umsatz um zwei Prozent auf 82,8 Millionen Dollar.
Der operative Gewinn des Konzerns erhöhte sich von 67,4 auf 109,6 Millionen Dollar, der Nettogewinn stieg von 52 auf 84,7 Millionen Dollar. Allerdings war das Vorjahresergebnis durch Sonderbelastungen von 29 Millionen Dollar gedrückt worden. Positiv wirkten sich zudem Erstattungen zuvor gezahlter US-Importzölle aus.
Während das internationale Geschäft und der eigene Onlinevertrieb in den USA positive Impulse lieferten, blieb das amerikanische Großhandelsgeschäft unter Druck. Neben der Kernmarke Columbia und Sorel gehören auch Mountain Hardwear und prAna zum Konzern.
Angesichts der Quartalsentwicklung hob Columbia die Untergrenze seiner Jahresprognose an. Für 2026 erwartet das Unternehmen nun einen Umsatz zwischen 3,46 und 3,50 Milliarden Dollar.



























