Adidas startet stark ins Jahr 2026

Adidas-Retro-Schuhe
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Solides Wachstum trotz schwieriger Märkte

Adidas ist mit einem überraschend robusten ersten Quartal 2026 in das neue Geschäftsjahr gestartet und hat damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Sportartikelhersteller zeigt dabei, dass die strategische Neuausrichtung und die konsequente Fokussierung auf Markenstärke und Direktvertrieb zunehmend Wirkung entfalten.

Umsatzwachstum und Profitabilität steigen deutlich

Im Zeitraum Januar bis März erzielte Adidas einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 14 Prozent auf rund 6,6 Milliarden Euro. Besonders bemerkenswert ist dabei die Breite des Wachstums: Alle Regionen und Vertriebskanäle entwickelten sich positiv, insbesondere das Direct-to-Consumer-Geschäft legte deutlich zu.

Auch die Profitabilität entwickelte sich klar positiv. Das operative Ergebnis stieg um 16 Prozent auf 705 Millionen Euro und lag damit über den Markterwartungen. Die operative Marge verbesserte sich auf 10,7 Prozent. Der Nettogewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen kletterte auf rund 484 Millionen Euro, ein Plus von 11 Prozent.

Wachstumstreiber: DTC, Running und Apparel

Ein zentraler Treiber der Entwicklung bleibt der direkte Vertrieb an Endkunden. Adidas meldete ein besonders starkes Wachstum im eigenen Online- und Retailgeschäft, das global zweistellig zulegte. Auch der E-Commerce-Bereich entwickelte sich dynamisch.

Produktseitig stach insbesondere das Segment Running hervor, das von neuen Modellen und hoher Nachfrage im Performance-Bereich profitierte. Gleichzeitig sorgten Lifestyle- und Apparel-Kollektionen für zusätzliche Impulse – hier wurden teilweise sogar Wachstumsraten im Bereich von über 30 Prozent erreicht.

Management setzt auf Disziplin und Markenstärke

CEO Bjørn Gulden betonte in der Veröffentlichung die hohe Dynamik des Markenauftritts und die starke Konsumentenresonanz. Gleichzeitig verwies er auf ein weiterhin anspruchsvolles Marktumfeld mit Währungsbelastungen, geopolitischen Risiken und einer insgesamt vorsichtigen Konsumstimmung.

Entscheidend sei laut Management die konsequente Steuerung der Distribution, um Preisstabilität zu sichern und Rabattschlachten zu vermeiden – ein Ansatz, der sich aktuell positiv auf die Margen auswirkt.

An seiner Prognose hielt Adidas fest. Im laufenden Jahr soll der Umsatz währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich steigen. In absoluten Zahlen wäre dies ein Plus von rund 2 Milliarden Euro. 2025 waren die Erlöse der Marke Adidas währungsbereinigt um 13 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro gestiegen.

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