Der deutsche Onlinehandel ist digital gut aufgestellt, wird bei zusätzlichen Services aber selektiver. Das zeigt der neue „E-Commerce-Report Deutschland 2026“ des EHI, für den 1.000 relevante Onlineshops und Marktplätze untersucht wurden.
Besonders stark wächst die Bedeutung mobiler Wallets. 97,2 Prozent der untersuchten Shops bieten entsprechende Zahlungsarten an. Paypal liegt mit 96,3 Prozent weiterhin klar vorn. Apple Pay kommt inzwischen auf 49,0 Prozent, nach 37,8 Prozent im Vorjahr. Google Pay legte von 23,1 auf 32,0 Prozent zu. Wero wird erstmals separat ausgewiesen und ist bei 3,0 Prozent der Anbieter verfügbar. Auch Kreditkarten bleiben nahezu flächendeckend verfügbar. 96,6 Prozent der Shops akzeptieren sie, der Rechnungskauf kommt auf 81,7 Prozent. Ratenkauf oder Finanzierung bieten 45,9 Prozent an.

Beim Kundenservice spielt KI bereits eine wichtige Rolle. 40,8 Prozent der Shops bieten einen Kundenchat an, davon sind 77,9 Prozent KI-gestützt. Bei Versand- und Omnichannel-Services zeigt sich dagegen ein differenzierteres Bild. Click & Collect bieten 34,6 Prozent aller Shops an. Eine Filialverfügbarkeit wird bei 17,8 Prozent angezeigt. Besonders schnelle oder präzise Zustelloptionen bleiben die Ausnahme: Nur 3,4 Prozent ermöglichen ein persönliches Lieferzeitfenster.




























