Tourismus und Serviceleistungen als stabilisierende Faktoren
Der österreichische Sport- und Fahrradfachhandel hat im Jahr 2025 einen Gesamtumsatz von 2,41 Milliarden Euro erzielt und liegt damit 1,1 Prozent unter dem Vorjahr. Die Entwicklung spiegelt die allgemeine Konsumzurückhaltung wider, zeigt jedoch, dass die Branche trotz moderater Rückgänge weiterhin eine stabile wirtschaftliche Größe darstellt.
Pro Kopf lagen die Ausgaben für Sportartikel in Österreich bei 261 Euro, deutlich über den 166 Euro in Deutschland, was die anhaltende Relevanz des Sport- und Freizeitkonsums unterstreicht.
Rund eine Milliarde Euro des Umsatzes entfallen auf den touristischen Handel, der insbesondere in den Wintermonaten stark von internationalen Gästen profitiert. Eine gute Wintersaison wirkt demnach stabilisierend auf die Gesamtentwicklung der Branche.
Stationäre Anbieter profitieren weiterhin von ihrer Service- und Werkstattkompetenz, etwa bei Anpassungen, Reparaturen oder Individualisierungen von Sportgeräten. Laut Michael Nendwich, Sprecher des Sportartikelhandels in der Wirtschaftskammer Österreich, sei ein klares Profil mit Dienstleistungsfokus entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Fachhandels.








