Trotz schwacher Zahlen soll Tochtermarke nicht verkauft werden
Trotz anhaltender Umsatzrückgänge und wachsender Spekulationen über einen möglichen Verkauf bekennt sich Nike klar zu seiner Tochtermarke Converse. Konzernchef Elliott Hill stellte auf der Analystenkonferenz zum dritten Quartal unmissverständlich klar, dass ein Verkauf derzeit nicht zur Debatte steht.
„Converse wird ein wichtiger Bestandteil der Nike-Familie bleiben“, betonte Hill. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Arbeit am Turnaround noch nicht abgeschlossen sei. Man habe jedoch eine klare Richtung eingeschlagen und arbeite mit „Fokus und Dringlichkeit“ an der Stabilisierung der Marke.
Im abgelaufenen Quartal setzte Converse seinen Negativtrend fort: Der Umsatz brach um 35 Prozent auf 264 Millionen US-Dollar ein, nachdem im Vorjahreszeitraum noch 405 Millionen US-Dollar erzielt worden waren. Rückgänge wurden in allen Regionen verzeichnet. Bereits in den Vorquartalen hatte die Marke deutliche Einbußen hinnehmen müssen.
Als Reaktion leitete Nike erste Maßnahmen zur Restrukturierung ein. Dazu zählen auch Stellenstreichungen im Februar, deren Umfang jedoch nicht kommuniziert wurde. Ziel ist es, Converse wieder auf einen profitablen Wachstumskurs zu bringen. Weitere Details zur Neuausrichtung kündigte das Unternehmen für den Investorentag im Herbst an.








