Brasilianischer Schuhhersteller verzeichnet Umsatzwachstum bei rückläufiger Profitabilität
Der brasilianische Schuhhersteller Grendene mit seinen Marken Melissa und Ipanema hat für das Jahr 2025 eine gemischte Geschäftsentwicklung gemeldet. Während der Umsatz im Gesamtjahr zulegte, ging die Profitabilität vor dem Hintergrund eines herausfordernden Marktumfelds zurück.
Der Bruttoumsatz stieg 2025 um 5,1 Prozent auf rund 3,40 Milliarden brasilianische Real (ca. 563 Millionen Euro). Im vierten Quartal verzeichnete das Unternehmen jedoch einen Rückgang. Im Heimatmarkt Brasilien entwickelte sich der Umsatz rückläufig. Hier führte ein deutlicher Mengenrückgang zu einem Minus, das teilweise durch höhere Durchschnittspreise abgefedert wurde. Deutlich positiver verlief die Entwicklung in den Auslandsmärkten, wo Grendene ein starkes Umsatzplus erzielte, gestützt durch steigende Absatzmengen und höhere Verkaufspreise.
Das Unternehmen verweist auf ein herausforderndes Umfeld mit hohen Zinsen, anhaltender Inflation und einem zurückhaltenden Konsumverhalten. Diese Faktoren hätten sich spürbar auf Nachfrage, Lagerbestände im Handel und Bestellverhalten ausgewirkt. Auf Ergebnisebene verzeichnete Grendene einen deutlichen Rückgang. Das EBIT sank im Gesamtjahr um 41,7 Prozent auf 324,9 Millionen brasilianische Real (ca. 53,7 Millionen Euro)








