Der durchschnittliche Exportpreis für Schuhe ist 2025 weltweit wieder gestiegen. Nach Angaben des neuen „World Footwear Yearbook 2026“ des portugiesischen Schuhverbands Apiccaps lag er bei 11,65 US-Dollar je Paar.
Damit setzte sich der langfristige Trend zu höheren Exportwerten fort. 2016 hatte der durchschnittliche Preis noch bei 8,87 Dollar je Paar gelegen. Bis 2023 stieg er kontinuierlich auf 11,96 Dollar. Nach einem Rückgang im Jahr 2024 legte der Durchschnittspreis 2025 wieder zu.
Bemerkenswert ist die Entwicklung auch deshalb, weil die weltweit exportierte Stückzahl im vergangenen Jahr leicht zurückging. Das Wachstum des Handelswerts wurde damit erneut stärker von höheren Durchschnittspreisen als von steigenden Mengen getragen. Nach Einschätzung von Apiccaps unterstreicht dies die zunehmende Bedeutung höherwertiger Produkte im internationalen Schuhhandel.
Allerdings seien die steigenden Durchschnittspreise nicht automatisch mit allgemeinen Preiserhöhungen gleichzusetzen. Auch Veränderungen im Produkt- und Ländermix können den Wert beeinflussen. Dazu zählen beispielsweise ein höherer Anteil von Premiumschuhen, stärkere Exporte in höherpreisige Absatzmärkte oder Verschiebungen zwischen den wichtigsten Exportländern.
Die Zahlen stammen aus dem kürzlich veröffentlichten „World Footwear Yearbook 2026“, in dem Apiccaps die Entwicklung des weltweiten Schuhmarkts analysiert.




























