Die Verbraucherstimmung in Deutschland verbessert sich zum Ende des Sommers. Das NIM Konsumklima powered by GfK steigt in der Prognose für September um 2,8 Punkte auf -26,6 Punkte. Hauptgrund dafür sind deutlich gestiegene Einkommenserwartungen sowie eine leicht gesunkene Sparneigung. Auch die Konjunkturaussichten werden von den Verbrauchern etwas positiver eingeschätzt.
Besonders kräftig legten die Einkommenserwartungen zu. Der entsprechende Indikator stieg im August um 16,2 Punkte auf 1,7 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit einem halben Jahr. Auch die Konjunkturerwartungen verbesserten sich zum vierten Mal in Folge und liegen nun bei -3,9 Punkten.
Für den Einzelhandel bleibt die Entwicklung dennoch verhalten. Die Anschaffungsneigung bewegt sich mit -9,8 Punkten praktisch unverändert auf sehr niedrigem Niveau. Nach Angaben des NIM verharrt sie damit seit rund vier Jahren in der Nähe der Marke von minus zehn Punkten. Die höhere Zuversicht bei den Einkommen schlägt sich bislang also kaum in einer größeren Bereitschaft zu Anschaffungen nieder.
Auch die Sparneigung bleibt hoch. Der Indikator sank lediglich um 1,5 Punkte auf 15,5 Punkte und liegt damit ungefähr auf Vorjahresniveau. Für die Bewertung der Zahlen weist das NIM darauf hin, dass der Einzelhandel je nach Abgrenzung nur rund 35 Prozent der privaten Konsumausgaben ausmacht.




























