Helly Hansen sieht im Schuhgeschäft erhebliches Wachstumspotenzial. Im Rahmen eines neuen Fünfjahresplans will die norwegische Marke sowohl ihr Geschäft mit Arbeitsschuhen als auch den Bereich Outdoor-Footwear ausbauen. Eigentümer Kontoor Brands hatte Helly Hansen 2025 für rund 900 Millionen US-Dollar übernommen.
Im Workwear-Segment entfallen bereits rund 20 Prozent des Geschäfts auf Schuhe. Die Kategorie wurde zur Herbstsaison 2025 in Eigenregie übernommen, nachdem sie zuvor über eine Lizenz geführt worden war. Im Mittelpunkt stehen Sicherheitsschuhe mit Zehenschutz, durchtritthemmenden Sohlen und weiteren Schutztechnologien.
Auch im Outdoor-Bereich soll Footwear stärker wachsen. Helly Hansen will seine Position unter anderem in Trailrunning, Hiking, Backpacking und Climbing ausbauen. Für Frühjahr 2027 ist zudem die Einführung von Outdoor-Schuhen in China geplant. Dort erzielte die Marke 2025 einen Umsatz von rund 100 Millionen US-Dollar und betreibt das Geschäft über ein Joint Venture mit dem chinesischen Partner Youngor.
Zur neuen internationalen Wachstumsstrategie gehört auch eine stärkere Präsenz im deutschsprachigen Raum. Die norwegische Marke hat im August in der Münchner Sendlinger Straße ihren ersten eigenen deutschen Store auf rund 330 Quadratmetern eröffnet.




























