Mit dem bevorstehenden Black Friday am 27. November und dem Weihnachtsgeschäft steigt auch das Risiko, auf betrügerische Onlineshops hereinzufallen. Laut einer aktuellen GfK-Studie im Auftrag von Mastercard sehen 66 Prozent der befragten Verbraucher in Deutschland, denen der Black Friday bekannt ist, Sicherheits- oder Betrugsrisiken. Besonders häufig werden Fake-Shops (30 Prozent) und ausbleibende Warenlieferungen (21 Prozent) genannt.
Wie gut Sicherheitssoftware vor solchen Betrugsangeboten schützt, hat das unabhängige österreichische Testinstitut AV-Comparatives untersucht. Für den „Fake-Shop Detection Test 2026“ wurden Anfang Oktober insgesamt 500 aktive betrügerische Onlineshops und 100 seriöse Shopping-Websites herangezogen. Um die Zertifizierung zu erhalten, mussten die Programme mindestens 80 Prozent der Fake-Shops erkennen, ohne bei den seriösen Anbietern einen Fehlalarm auszulösen.
Insgesamt sieben Produkte erfüllten die Anforderungen: Avast Premium Security, Bitdefender Total Security, F-Secure Internet Security, Kaspersky Premium, NordVPN Next-gen antivirus, Norton 360 Deluxe und Norton VPN Ultimate.
Die Tester weisen darauf hin, dass gefälschte Onlineshops zunehmend professionell gestaltet sind und sich häufig kaum noch von seriösen Angeboten unterscheiden lassen. Klassische Warnsignale wie Rechtschreibfehler oder mangelhafte Gestaltung verlieren deshalb an Bedeutung. Hinzu kommt, dass viele betrügerische Websites nur kurze Zeit erreichbar sind.
Verbraucher sollten deshalb besonders bei ungewöhnlich hohen Rabatten vorsichtig sein, Internetadressen überprüfen und möglichst Zahlungsarten mit Käuferschutz nutzen. Sicherheitssoftware kann dabei eine zusätzliche Schutzebene bieten, ersetzt jedoch nicht die eigene Aufmerksamkeit.
Gerade im umsatzstarken Weihnachtsgeschäft sind Fake-Shops nicht nur für Verbraucher ein Problem. Auch seriöse Onlinehändler können durch betrügerische Angebote und den damit verbundenen Vertrauensverlust im E-Commerce beeinträchtigt werden.



























