Traditionsmarke setzt Sparkurs fort
Der Schweizer Luxusschuhhersteller Bally verschärft seinen Sparkurs. Nach der angekündigten Einstellung der Produktion in der Schweiz schließt das Traditionsunternehmen nun fünf Filialen im Heimatmarkt. Betroffen sind die Standorte in Luzern, Basel, Lugano, Lausanne und Genf. Sämtliche Mitarbeiter der betroffenen Geschäfte verlieren ihre Arbeitsplätze.
Wie verschiedene Schweizer Medien berichten, haben die Beschäftigten bereits ihre Kündigungen erhalten. Allein in den vier Filialen in Luzern, Basel, Lugano und Lausanne sollen rund zwölf Mitarbeiter betroffen sein. Die Zukunft weiterer Stores, darunter die Filiale an der Zürcher Bahnhofstraße, bleibt bislang offen. Bally selbst äußerte sich nicht zu den Berichten.
Bereits zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, die Produktion im Tessiner Standort Caslano nach 175 Jahren einzustellen. Die verbliebenen 27 Produktionsmitarbeiter wurden demnach bereits über ihre Entlassung informiert. Künftig soll die Fertigung ausschließlich in Italien, Portugal, Spanien sowie in China erfolgen.







