Das traditionsreiche Modehaus Keller-Warth aus Biberach hat beim Amtsgericht Ravensburg Insolvenzantrag gestellt. Der Geschäftsbetrieb mit 14 Filialen an sieben Standorten läuft zunächst weiter, alle Stores bleiben geöffnet. Rund 90 Mitarbeiter sind betroffen.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Michael Winterhoff aus Ulm bestellt. Als Gründe für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nennt das Unternehmen unter anderem rückläufige Kundenfrequenzen, die anhaltende Konsumzurückhaltung und gestiegene Kosten. Im Rahmen des Verfahrens sollen die Strukturen und das Filialnetz überprüft werden. Ziel sei es, Warth zu sanieren, fortzuführen und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.
Das Familienunternehmen wurde 1864 gegründet und wird heute in fünfter Generation geführt.




























