Mit dem Schuhhaus Gödde schließt zum Jahresende eines der traditionsreichsten Fachgeschäfte in der Mescheder Innenstadt. Inhaber Christoph Gödde und seine Frau Jutta haben sich entschieden, das Geschäft in der Ruhrstraße 11 aufzugeben. Der Räumungsverkauf soll in Kürze beginnen und voraussichtlich bis kurz vor Weihnachten dauern.
Die Geschichte des Familienunternehmens reicht bis ins Jahr 1890 zurück. Gegründet wurde das Schuhhaus von Göddes Großvater in der Ruhrstraße. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg begann das Unternehmen in der Ruhrstraße 14 neu, bevor es 1959 an den heutigen Standort in der Ruhrstraße 11 umzog. Dort verfügt das Geschäft über rund 430 Quadratmeter Verkaufsfläche auf drei Ebenen.
Als Gründe für die Aufgabe nennt die Familie das veränderte Kaufverhalten und rückläufige Kundenfrequenzen in der Innenstadt. Hinzu kommen der Wettbewerb durch den Online-Handel und die Kosten für die große Verkaufsfläche. „Geschäftlich ist die Schließung des Schuhhauses vor dem Hintergrund des veränderten Kaufverhaltens und des Frequenzrückgangs in Innenstädten das Gebot der Stunde“, erklärt die Familie gegenüber dem „SauerlandKurier“.




























