Birkenstock-Großaktionär L Catterton reduziert seine Beteiligung an dem Sandalenhersteller deutlich. Über die mit L Catterton verbundene Gesellschaft BK LC Lux MidCo werden rund 25,52 Millionen Birkenstock-Aktien zu einem Preis von 39,35 US-Dollar je Aktie platziert. Das Gesamtvolumen liegt damit bei rund einer Milliarde US-Dollar.
Eine Besonderheit der Transaktion: Birkenstock selbst kauft 12,76 Millionen Aktien, also die Hälfte des angebotenen Pakets, im Volumen von rund 500 Millionen US-Dollar zurück. Die Aktien sollen anschließend eingezogen werden. Birkenstock erhält aus der eigentlichen Aktienplatzierung keine Erlöse. J.P. Morgan begleitet die Transaktion.
Durch den Verkauf verliert L Catterton zugleich seine bisherige Mehrheit an Birkenstock. Nach Abschluss der Transaktion dürfte der Anteil des Investors bei rund 44,8 Prozent liegen. Wird eine zusätzliche Mehrzuteilungsoption über bis zu 3,83 Millionen Aktien vollständig genutzt, könnte die Beteiligung auf rund 42,4 Prozent sinken.
L Catterton, das von LVMH und der Familie des französischen Unternehmers Bernard Arnault unterstützt wird, war 2021 bei Birkenstock eingestiegen. Seit dem Börsengang in New York im Jahr 2023 hat der Investor seine Beteiligung schrittweise reduziert. Bereits 2024 wurden Aktien für 756 Millionen US-Dollar platziert, 2025 folgte eine weitere große Sekundärplatzierung.
Der erneute Verkauf folgt unmittelbar auf die jüngsten Quartalszahlen von Birkenstock. Nach der Veröffentlichung und einer angehobenen Umsatzprognose hatte die Aktie deutlich zugelegt. Über die Geschäftsentwicklung hatte SHOEZ bereits berichtet.




























