Schüsse auf Sneaker-Geschäft in Berlin

Mögliche Schutzgelderpressung bei Sneaker-Unternehmer Stepan Timoshin

In Berlin-Schöneberg ist in der Nacht zu Montag auf ein Schuhgeschäft geschossen worden. Die Polizei wurde am Montagmittag alarmiert, nachdem Mitarbeiter ein Einschussloch an der Eingangstür entdeckt hatten. Medienberichten zufolge handelt es sich um die Filiale des Sneaker-Unternehmers Stepan Timoshin (Vaditim).

Am Tatort sei zudem ein Brief gefunden worden, der möglicherweise eine Schutzgeldforderung enthält. Die Polizei ermittelt und gibt bislang keine weiteren Details zu den Hintergründen bekannt. Die Behörden warnen Gewerbetreibende in Berlin verstärkt vor Schutzgelderpressungen und raten Betroffenen, sich zu melden. In den vergangenen Wochen hatte es bereits ähnliche Schussvorfälle auf Fahrschul-Filialen gegeben.

Timoshin betreibt sein Geschäft seit 2018. Der 24-Jährige war unter anderem durch seine Präsidentschaftskandidatur bei Hertha BSC und mediale Auftritte als Sneaker-Unternehmer bekannt.

 

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