Rettungsversuch in Runkel endet in Tragödie
Nach dem schweren Gas-Unfall in einer traditionsreichen Lederfabrik in Runkel ist ein weiteres Opfer gestorben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, erlag ein 35-jähriger Mann seinen Verletzungen im Krankenhaus. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer auf vier.
Der Unfall hatte sich am vergangenen Donnerstag in einer Grube auf dem Gelände des Betriebs ereignet, in der Abfallstoffe der Gerberei gesammelt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen könnten sich dort giftige Gase angesammelt haben.
Drei Männer waren bereits am Unglückstag tot aus der Grube geborgen worden. Zwei weitere Beschäftigte wurden schwer verletzt in Kliniken gebracht, einer von ihnen befindet sich weiterhin in kritischem Zustand.
Der Vorfall hatte sich offenbar während eines Rettungsversuchs zugespitzt: Mehrere Mitarbeiter waren mutmaßlich bewusstlos geworden, als Kollegen versuchten, ihnen zu helfen.








