The North Face treibt Umsatzplus, Vans zeigt erste Erholungstendenzen
VF Corporation hat im Geschäftsjahr 2026 erstmals seit drei Jahren wieder ein Umsatzwachstum erzielt. Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr bis Ende März leicht auf 9,6 Milliarden US-Dollar nach 9,5 Milliarden Dollar im Vorjahr. Der Nettogewinn belief sich auf 254 Millionen Dollar, während sich die operative Marge auf 6 Prozent verbesserte.
CEO Bracken Darrell sieht das Unternehmen nach der Restrukturierungsphase nun in einer neuen Wachstumsphase. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet VF ein Umsatzwachstum von ein bis zwei Prozent.
Wichtigster Wachstumstreiber war die Marke The North Face, deren Umsatz im Gesamtjahr währungsbereinigt um fünf Prozent auf rund vier Milliarden Dollar zunahm. Auch Timberland legte zu. Die Running-Marke Altra verzeichnete im vierten Quartal ein Wachstum von rund 50 Prozent.
Die Marke Vans bleibt hingegen ein zentraler Schwerpunkt des Turnarounds. Der Umsatz sank im Gesamtjahr währungsbereinigt um elf Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar. Allerdings kehrte das Direct-to-Consumer-Geschäft von Vans in Amerika erstmals seit mehr als vier Jahren wieder zum Wachstum zurück.
VF Corp. hatte in den vergangenen Jahren unter schwachen Ergebnissen bei Vans, hoher Verschuldung sowie den Folgen der gescheiterten Supreme-Übernahme gelitten. Im Zuge der Neuausrichtung verkaufte das Unternehmen zuletzt unter anderem die Marken Supreme und Dickies.
Trotz geopolitischer Unsicherheiten und eines schwierigen Konsumumfelds zeigt sich der Konzern optimistisch. Bis zum Geschäftsjahr 2028 strebt VF eine operative Marge von 10 Prozent sowie eine weitere Reduzierung der Verschuldung an.








