Britischer Schuhhersteller setzt 2027 auf Expansion
Der britische Schuhhersteller Dr. Martens hat im Geschäftsjahr 2026 die Rückkehr zu profitablem Wachstum geschafft. Während der Umsatz leicht um 1,5 Prozent auf 764,9 Millionen Pfund zurückging, stieg der Gewinn vor Steuern auf 32,7 Millionen Pfund. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern legte sogar um mehr als 61 Prozent auf 55 Millionen Pfund zu.
CEO Ije Nwokorie sieht darin einen wichtigen Schritt der laufenden Turnaround-Strategie. Nach der Stabilisierung des Geschäfts und einer stärkeren Ausrichtung auf Konsumenten soll im Geschäftsjahr 2027 nun die nächste Phase folgen: die Skalierung des Unternehmens durch höhere Markeninvestitionen, modernisierte Stores und stärkere Wholesale-Partnerschaften.
Besonders stark entwickelte sich die Region Amerika mit einem deutlichen Wachstum im Direct-to-Consumer-Geschäft. Gleichzeitig reduzierte Dr. Martens die Abhängigkeit von Rabattaktionen und Off-Price-Verkäufen. Gefragt waren vor allem klassische Modelle wie der 1461-Schuh, der Adrian Tassel Loafer und die 1460 Boot. Auch neue Produktlinien wie Lowell, Buzz und Zebzag trugen zum Wachstum bei.
Im DTC-Geschäft verzeichnete insbesondere die Premium-Kategorie mit Preisen über 220 Pfund ein starkes Wachstum. Zudem sieht das Unternehmen langfristiges Potenzial bei Taschen und Accessoires.
Trotz geopolitischer Unsicherheiten und einer verhaltenen Konsumstimmung zeigt sich Dr. Martens optimistisch und erwartet für 2027 weiteres Gewinnwachstum.








