Tod’s baut den Einsatz Digitaler Produktpässe weiter aus. Die italienische Luxusmarke arbeitet dafür mit dem Technologieanbieter Renoon zusammen. Über einen digitalen Zugang sollen Kunden Informationen zu Produkten, Materialien und Herstellung abrufen können.
Für Tod’s ist der Digitale Produktpass kein Neuland. Bereits seit März 2025 stattet das Unternehmen die personalisierten Modelle seiner „My Gommino“-Kollektion mit einem DPP aus. In die rechte Sohle ist dabei ein NFC-Chip integriert, über den Kunden unter anderem einen digitalen Echtheitsnachweis sowie Informationen zu Handwerk, Herkunft und Produktion des Schuhs abrufen können.
Mit dem weiteren Ausbau greift Tod’s eine Entwicklung auf, die für die gesamte europäischen Schuhbranche an Bedeutung gewinnt. Die EU sieht im Rahmen der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) Digitale Produktpässe vor. Welche konkreten Informationen bei Schuhen verpflichtend hinterlegt werden müssen und wann die entsprechenden produktspezifischen Vorgaben greifen, wird allerdings erst noch festgelegt.




























