Drei neue Fabriken sollen Kapazität deutlich erhöhen
Der in Hongkong ansässige Auftragsfertiger Stella International treibt den Ausbau seiner Produktionskapazitäten voran. In der zweiten Jahreshälfte 2026 sollen drei neue Schuhfabriken in Indonesien, Bangladesch und Vietnam den Betrieb aufnehmen. Insgesamt plant das Unternehmen, seine Kapazität in den kommenden Jahren um rund 20 Millionen Paar Schuhe zu erhöhen.
In Bangladesch entsteht eine zweite Fabrik mit einer Jahreskapazität von drei Millionen Paaren, zusätzlich zum bestehenden Werk aus dem Jahr 2013. In Indonesien ist eine neue Anlage für Sportschuhe mit einer Kapazität von zehn Millionen Paaren vorgesehen, ergänzend zu einem bereits seit 2021 betriebenen Standort. In Vietnam plant Stella zudem eine Fabrik mit einer Kapazität von 1,5 Millionen Paaren, die auf Premium-Sportkunden ausgerichtet ist.
Parallel zur geografischen Diversifizierung baut das Unternehmen auch seine Aktivitäten im Bereich Lederwaren aus. Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Hersteller hochwertiger Lederprodukte in Vietnam übernommen. Ziel ist es, dieses Segment künftig stärker als Wachstumstreiber zu positionieren.
Zu den Kunden von Stella International zählen unter anderem Marken wie Prada, Balenciaga und Jimmy Choo im Luxussegment sowie Michael Kors und Coach im Modebereich. Im Sport- und Casual-Segment gehören Nike, Saucony und Timberland zum Kundenportfolio.
Im Jahr 2025 lieferte das Unternehmen rund 55 Millionen Paar Schuhe aus, ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während das Geschäft mit Luxus- und Modemarken rückläufig war, verzeichnete insbesondere das Sportsegment ein Wachstum.








