Studie zeigt Verschiebungen im Ranking der teuersten Handelslagen in Deutschland
Die Spitzenmieten für Einzelhandelsflächen in Deutschland haben sich laut einer aktuellen Analyse des Immobilienberaters JLL in der Rangfolge verschoben. Demnach liegt Düsseldorf inzwischen vor Berlin und nimmt damit den zweiten Platz hinter München ein.
Ausschlaggebend ist die unterschiedliche Mietentwicklung in den beiden Städten: In Düsseldorf stiegen die Spitzenmieten im Jahresvergleich auf rund 290 Euro pro Quadratmeter und Monat, während sie in Berlin leicht auf etwa 280 Euro zurückgingen. Damit überholt die Rheinmetropole erstmals die Hauptstadt im Ranking der teuersten Einzelhandelsstandorte.
Unverändert an der Spitze bleibt München mit rund 340 Euro pro Quadratmeter. Hinter Düsseldorf und Berlin folgt Frankfurt am Main auf einem ähnlichen Niveau, während Städte wie Hamburg und Stuttgart stabile Werte verzeichnen.
Insgesamt zeigt sich der Markt laut JLL weiterhin differenziert: Während einzelne Toplagen von steigenden Mieten profitieren, kommt es in anderen Städten oder Lagen zu stagnierenden oder rückläufigen Entwicklungen. Die Nachfrage konzentriert sich dabei weiterhin stark auf innerstädtische Premiumlagen.








