Spanien exportierte von Januar bis Juli 2026 rund 7,72 Millionen Paar Schuhe nach Deutschland. Das waren 12,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Exportwert blieb mit 193,8 Millionen Euro dagegen nahezu stabil und sank lediglich um 0,1 Prozent. Deutschland war damit nach Frankreich und Italien weiterhin der drittgrößte Auslandsmarkt der spanischen Schuhindustrie nach Wert.
Insgesamt entwickelten sich Spaniens Schuhexporte etwas besser. In den ersten sieben Monaten wurden 105,3 Millionen Paar Schuhe im Wert von 2,02 Milliarden Euro ausgeführt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von 0,7 Prozent bei der Menge und 0,8 Prozent beim Wert.
Frankreich blieb mit einem Exportwert von 392,8 Millionen Euro wichtigster Absatzmarkt, gefolgt von Italien mit knapp 342 Millionen Euro. Auffällige Veränderungen gab es außerhalb Europas: In die USA lieferte Spanien 4,53 Millionen Paar und damit fast 80 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig sank der Exportwert um 7,6 Prozent auf 110,8 Millionen Euro.
Noch stärker stiegen die Liefermengen nach China. Die Ausfuhren erhöhten sich um mehr als 500 Prozent auf 2,66 Millionen Paar, während der Exportwert um 79,4 Prozent zunahm.
Auf der Importseite zeigte sich dagegen ein Rückgang. Spanien führte von Januar bis Juli 217,6 Millionen Paar Schuhe ein, 4,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Importwert sank um 7,9 Prozent auf 2,76 Milliarden Euro.



























