China exportierte in den ersten sechs Monaten 2026 insgesamt 4,29 Milliarden Paar Schuhe im Wert von 19,83 Milliarden US-Dollar (rund 17,7 Milliarden Euro). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ging die Exportmenge um 4,6 Prozent zurück, der Exportwert sank sogar um 8,6 Prozent. Das geht aus Daten der China Leather Industry Association (CLIA) hervor.
Besonders schwach entwickelte sich das Geschäft mit Lederschuhen. Die Exporte von Schuhen mit Lederoberteil gingen mengenmäßig um 3,3 Prozent auf 240 Millionen Paar zurück, der Exportwert sank um 8,7 Prozent auf 3,28 Milliarden US-Dollar (rund 2,9 Milliarden Euro).
Auch die Produktion im chinesischen Heimatmarkt steht unter Druck. Die größeren Schuhunternehmen des Landes erzielten im ersten Halbjahr zusammen einen Umsatz von mehr als 200 Milliarden Yuan (rund 26,8 Milliarden Euro) und damit 6,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Produktion von Lederschuhen sank bei den erfassten Unternehmen um 7,6 Prozent auf 970 Millionen Paar.
Bereits im ersten Quartal waren Chinas Schuhexporte wertmäßig besonders stark zurückgegangen. Nach Angaben von World Footwear lagen sie in den ersten drei Monaten 17,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Neben China verzeichneten allerdings auch andere große Produktionsländer rückläufige Ausfuhren, was auf eine insgesamt schwache Entwicklung des weltweiten Schuhhandels hindeutet.


























