Thomas Gøgsig tritt als CEO von Ecco zurück und verlässt den dänischen Schuhhersteller. Einen konkreten Grund für den Wechsel nannte das Unternehmen nicht. Der Verwaltungsrat will die Nachfolge extern besetzen, rechnet mit einem neuen CEO allerdings erst im Laufe des Jahres 2027.
Bis dahin wird Ecco von der verbleibenden Geschäftsführung mit Finanzchef Marco Bossen, Produktchef Adam Meek und Chief Commercial Officer Neal Taylor geführt. Der künftige CEO soll nach Unternehmensangaben die „notwendige langfristige Transformation“ des Schuhherstellers vorantreiben.
Gøgsig war insgesamt 14 Jahre für Ecco tätig und hatte Ende 2024 die Führung von Panos Mytaros übernommen. Zuvor gehörte er seit 2021 der Geschäftsführung an und war unter anderem Executive Vice President.
Der Führungswechsel erfolgt in einer wirtschaftlich schwierigen Phase. Der Umsatz der Ecco-Gruppe sank von umgerechnet rund 1,57 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf 1,49 Milliarden Euro 2024 und 1,40 Milliarden 2025. Nach einem Gewinn von 46,7 Millionen Euro im Jahr 2023 schrieb das Unternehmen 2024 einen Verlust von 37,5 Millionen Euro und 2025 ein Minus von 23,9 Millionen Euro.
Ecco beschäftigt weltweit rund 21.000 Mitarbeiter und betreibt eigene Schuhfabriken unter anderem in Portugal, Indonesien, Thailand, China und Vietnam. Eine Besonderheit des Unternehmens ist die weitgehend vertikal integrierte Produktion einschließlich eigener Gerbereien.


























