Jubiläumsveranstaltung zum 140-jährigen Bestehen der Schuhindustrie
Mit großem Besucherzuspruch ist Ende Mai der Schuhmachermarkt in Hauenstein über die Bühne gegangen. Anlass war das 140-jährige Bestehen der Schuhindustrie in der pfälzischen Gemeinde. Vom 29. bis 31. Mai stand der Ort ganz im Zeichen des Schuhs und bot ein vielfältiges Programm aus Handwerk, Musik, Kulinarik und Mitmachaktionen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Geschichte und die Tradition der Schuhherstellung. Besonderes Interesse galt der „rollenden Schuhfabrik“ von Josef Seibel, an der Besucher die handwerkliche Fertigung von Schuhen nachvollziehen konnten. Ergänzt wurde das Angebot durch regionale Produkte, Live-Musik auf mehreren Bühnen sowie die „Schuhlympiade“, bei der sich Teilnehmer in verschiedenen Disziplinen rund um den Schuh messen konnten.
Nach Schätzungen der Veranstalter besuchten mehrere Tausend Menschen den Markt. Die Veranstaltung wurde von einer ehrenamtlichen Arbeitsgruppe organisiert und sollte die Bedeutung der Schuhindustrie für Hauenstein und die Region sichtbar machen.
Auch Vertreter der Branche nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Torben Schütz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L), bezeichnete den Schuhmachermarkt als wichtigen Beitrag, um die Bedeutung des Produkts Schuh und der Branche einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen.
Mit dem erfolgreichen Verlauf des Jubiläumswochenendes unterstrich Hauenstein einmal mehr seine Rolle als traditionsreicher Standort der deutschen Schuhindustrie. Bereits am 14. Juni steht mit dem 30-jährigen Bestehen des Deutschen Schuhmuseums das nächste Jubiläum auf dem Programm.








