Mitgliederzuwachs und stabile Ertragslage prägen das Geschäftsjahr
Die Rexor Schuh-Einkaufsvereinigungs-GmbH hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem moderaten Umsatzplus und einer stabilen Ertragslage beendet. Auf der 32. Partnerversammlung am 31. März in Düsseldorf präsentierte die Verbundgruppe die vorläufigen Zahlen.
Der Zentralregulierungsumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um knapp vier Prozent auf 212,4 Millionen Euro. Positive Entwicklungen wurden insbesondere in den Kernmärkten Deutschland und Belgien verzeichnet, wo die Umsätze um 3,5 beziehungsweise 5,5 Prozent zulegten.
Auch auf der Partnerseite konnte die Verbundgruppe wachsen: Zum Bilanzstichtag zählte Rexor insgesamt 477 Partnerunternehmen mit mehr als 1.000 Verkaufsstellen. Im Jahr 2025 kamen 34 neue Mitglieder hinzu. Die Entwicklung wird vom Unternehmen als Zeichen einer stabilen Netzwerkstruktur gewertet.
Finanziell erzielte Rexor einen Jahresüberschuss von rund 189.800 Euro. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn vollständig an die Gesellschafter auszuschütten, was einer Dividendenquote von 34,5 Prozent entspricht. Die Bilanzsumme blieb mit rund 1,76 Millionen Euro nahezu unverändert.
Das Marktumfeld blieb im Berichtsjahr weiterhin herausfordernd, geprägt von steigenden Kosten, geopolitischen Unsicherheiten und veränderten Konsumgewohnheiten. Nach Einschätzung der Verbundgruppe behauptet sich der stationäre Schuheinzelhandel insbesondere dort, wo Beratung, Service und individuelle Sortimente eine zentrale Rolle spielen.
Zur Unterstützung der angeschlossenen Fachhändler setzte REXOR im vergangenen Jahr verstärkt auf neue Veranstaltungsformate sowie praxisorientierte Impulse zur Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle.
Die 1953 gegründete Verbundgruppe arbeitet mit mehr als 800 Lieferanten der europäischen Schuhindustrie zusammen und ist in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Österreich und der Schweiz aktiv.








