Das ECC European Clearingcenter und Fashion Cloud bauen ihre Zusammenarbeit aus. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft erhalten alle an das ECC angeschlossenen Händler kostenfreien Zugang zur Smart-Replenishment-Lösung von Fashion Cloud. Ziel ist es, datenbasierte und KI-gestützte Nachorderprozesse im Schuh- und Sporthandel stärker zu etablieren.
Smart Replenishment verknüpft die Abverkaufs- und Bestandsdaten der Händler mit den verfügbaren Warenbeständen der Marken. Auf dieser Grundlage sollen KI-basierte Prognosen optimale Sollbestände errechnen. Händler können damit insbesondere ihre Never-Out-of-Stock-Sortimente automatisiert steuern. Gleichzeitig soll das System helfen, Überbestände und damit verbundene Kapitalbindung zu reduzieren.
Für saisonale Ware erstellt die Lösung zudem Nachorderempfehlungen. Dabei werden Artikel berücksichtigt, die beim jeweiligen Lieferanten noch verfügbar sind und anhand der bisherigen Verkaufsdaten beim Händler weiteres Absatzpotenzial versprechen.
Auch die Lieferantenseite erhält über Reportings Einblicke in Abverkauf, Bestände und Performance der Handelspartner. Die Daten sollen damit auch als Grundlage für Sortimentsentscheidungen und künftige Ordergespräche dienen.
„Das KI-gestützte Nachordertool Smart Replenishment ist für den Handel die perfekte Ergänzung zu ELViS und vereinfacht die Nachorderprozesse maximal“, sagt ECC-Geschäftsführer Stefan Nicolai. Fashion-Cloud-Mitgründer René Schnellen sieht in der Kooperation den Schritt „weg von reaktiver Warensteuerung hin zu einer intelligenten, datengetriebenen Bestandsoptimierung“. Zu den ersten beteiligten Schuhmarken zählen Tamaris und Gabor. Fashion Cloud nennt inzwischen auch Xsensible als Teilnehmer der Initiative.
ECC und Fashion Cloud arbeiten bereits seit 2017 zusammen. Damals lag der Schwerpunkt der Kooperation zunächst auf dem Austausch von Produkt- und Marketingdaten. Mit Smart Replenishment rückt nun die automatisierte Warensteuerung stärker in den Mittelpunkt.




























