Starkes Auslandsgeschäft kompensiert US-Rückgang
Columbia Sportswear mit den Marken Columbia, Sorel, Mountain Hardwear und prAna hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen weitgehend stabilen Umsatz von 779 Millionen US-Dollar erzielt. Damit lag das Unternehmen über der eigenen Prognosespanne, verzeichnete jedoch regional sehr unterschiedliche Entwicklungen.
Während das internationale Geschäft insgesamt zulegte, ging der Umsatz in den USA um rund 10 Prozent zurück. Besonders deutlich fiel das Wachstum in der Region Europa, Naher Osten und Afrika aus, wo ein Plus von 21 Prozent erzielt wurde. Auch Lateinamerika sowie die Asien-Pazifik-Region verzeichneten Zuwächse, während Kanada leicht um 1 Prozent wuchs.
Der Nettogewinn sank im Jahresvergleich auf 34,3 Millionen US-Dollar nach 42,2 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Das Unternehmen führt die Entwicklung unter anderem auf einen geringeren Großhandelsauftragsbestand im US-Markt sowie auf reduzierte Winterwarenbestände zurück.
CEO Tim Boyle verwies auf die solide internationale Entwicklung und erklärte im Rahmen der Ergebnisvorlage: „Die Dynamik unseres internationalen Geschäfts bleibt der wichtigste Wachstumstreiber.“
Für das zweite Quartal erwartet Columbia Sportswear einen Umsatz zwischen 600 und 610 Millionen US-Dollar, was einer stabilen Entwicklung gegenüber dem Vorjahr entspricht.








