Umsatz und Gewinn steigen stärker als prognostiziert
Der US-Schuhhersteller Crocs hat im ersten Quartal 2026 sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn besser abgeschnitten als erwartet. Gleichzeitig fiel der Ausblick für das zweite Quartal vorsichtiger aus als von Analysten prognostiziert. Der Umsatz stieg auf 921,5 Millionen US-Dollar und übertraf damit die Markterwartungen. Das Unternehmen verwies auf eine anhaltend starke Nachfrage nach den Marken Crocs und Heydude, insbesondere im Direktvertrieb.
„Wir freuen uns, das Jahr mit Ergebnissen begonnen zu haben, die über den Erwartungen lagen. Dies ist auf die hohe Relevanz unserer Marken bei den Verbrauchern sowie auf die disziplinierte Umsetzung unserer Strategie zurückzuführen“, so CEO Andrew Rees.
Für das zweite Quartal erwartet Crocs hingegen einen geringeren Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch die Gewinnprognose liegt im Mittel leicht unter den Erwartungen des Marktes. Das Unternehmen spricht dabei von kurzfristigen Belastungen im Nachfrageumfeld.
Gleichzeitig hat Crocs die Prognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben. Der erwartete Gewinn je Aktie sowie die Umsatzentwicklung wurden leicht nach oben korrigiert. Das Unternehmen rechnet damit, sich insgesamt stabiler zu entwickeln als bisher angenommen. Als Treiber der positiven Entwicklung im ersten Quartal nennt Crocs Produktinnovationen sowie das Wachstum im eigenen Online- und Einzelhandelsgeschäft.








