Europa bleibt wichtigster Absatzmarkt
Die portugiesischen Schuhexporte sind im ersten Quartal 2026 weiter gewachsen. Nach Angaben des Branchenverbands Apiccaps stiegen die Ausfuhren wertmäßig um 5,4 Prozent und mengenmäßig um 4,9 Prozent. Insgesamt wurden rund 20 Millionen Paar Schuhe im Wert von 453 Millionen Euro exportiert.
Verbandspräsident Luís Onofre sprach von einem „durchschnittlich vielversprechenden Start ins Jahr in einem besonders schwierigen internationalen Umfeld“. Gleichzeitig zeigte er sich besorgt über die Entwicklung in den USA, einem strategisch wichtigen Markt für die Branche.
Dort gingen die Exporte im ersten Quartal um 12,7 Prozent zurück. Onofre verwies auf hohe Unsicherheiten im Zusammenhang mit der US-Handelspolitik und möglichen Zöllen, betonte jedoch, dass der Markt weiterhin eine zentrale Rolle für die langfristige Strategie der Branche spiele.
Europa bleibt weiterhin der wichtigste Absatzmarkt für portugiesische Schuhe. Im ersten Quartal wurden dort rund 18 Millionen Paar Schuhe verkauft, ein Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz stieg auf 382 Millionen Euro, ein Zuwachs von 8,3 Prozent.
Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in einzelnen europäischen Märkten: In Deutschland legten die Exporte deutlich zu, ebenso in Spanien und Frankreich. Auch Großbritannien verzeichnete ein Umsatzplus. Rückgänge gab es hingegen unter anderem in den Niederlanden.








