Neues Format soll internationale Sichtbarkeit bündeln
Die Copenhagen International Fashion Fair (CIFF) baut ihre internationale Präsenz weiter aus und wird im Juni 2026 erstmals mit einem eigenen Showroom-Format in Paris vertreten sein. Während der Paris Fashion Week entsteht im Stadtteil Le Marais ein kuratierter Multi-Brand-Showroom, in dem 15 bis 20 internationale Marken auf drei Etagen präsentiert werden.
Mit dem neuen Format verfolgt die Messe das Ziel, ihre Rolle über die saisonale Veranstaltung in Kopenhagen hinaus zu erweitern und Marken ganzjährig stärker zu begleiten. Im Fokus stehen eine kontinuierlichere Marktpräsenz sowie engere Beziehungen zu Einkäufern und Partnern. Laut CIFF-Direktorin Sofie Dolva soll das Konzept insbesondere den steigenden Anforderungen an Marken gerecht werden, parallel in mehreren Märkten sichtbar zu sein.
Zugleich reagiert die Initiative auf die zunehmenden Herausforderungen während der Pariser Modewoche. Gerade für einzelne Marken sei es schwierig, in einem stark umkämpften Umfeld Aufmerksamkeit zu erzielen und ausreichend Frequenz in eigenen Showrooms zu generieren. Der gebündelte Auftritt innerhalb eines kuratierten Rahmens soll hier Abhilfe schaffen.
Das Konzept umfasst neben der Präsentation der Kollektionen auch ein begleitendes Programm mit Networking- und Content-Formaten. Die Einladung von Einkäufern und Medien erfolgt gezielt in Abstimmung mit den teilnehmenden Marken. Lokale Partner sollen zusätzlich für eine kontinuierliche Besucherfrequenz sorgen.
CIFF knüpft damit an bestehende internationale Aktivitäten an, darunter Projekte bei der Pitti Uomo in Florenz sowie Kooperationen während der New Yorker und Mailänder Modewochen. Der Showroom in Paris gilt als weiterer Schritt in der Entwicklung der Messe hin zu einer ganzjährig aktiven Plattform.








