Verbraucherstimmung erholt sich leicht
Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat im Mai 2026 ihren Abwärtstrend vorerst beendet und sich moderat verbessert. Der Konsumklimaindikator stieg um 3,3 Punkte, bleibt mit -29,8 Punkten für Juni jedoch weiterhin auf niedrigem Niveau. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des NIM Konsumklimas powered by GfK.
Besonders positiv entwickelten sich die Einkommenserwartungen der Verbraucher. Nach dem deutlichen Einbruch im Vormonat legte der Indikator um 11,4 Punkte auf -13,0 Punkte zu. Laut NIM dürfte sich ein Teil der geopolitischen Unsicherheiten inzwischen in den Erwartungen der Haushalte niederschlagen, während politische Signale auf mögliche Entlastungen zusätzlich stützend wirken.
„Die Verbraucherstimmung beendet, zumindest für den Moment, ihren Sinkflug und erholt sich in diesem Monat wieder etwas“, erklärte Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM.
Anschaffungsneigung bleibt schwach
Die Anschaffungsneigung stieg zwar leicht um 1,2 Punkte auf -13,2 Punkte, signalisiert jedoch weiterhin Zurückhaltung bei größeren Konsumausgaben. Die Sparneigung ging dagegen erneut leicht zurück und liegt bei 13,9 Punkten.
Auch die Konjunkturerwartungen verbesserten sich leicht um 2,5 Punkte auf -11,2 Punkte. Trotz der positiven Tendenz gehen die meisten Verbraucher weiterhin von einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage aus.
Die Inflationserwartungen sanken ebenfalls: Der entsprechende Indikator fiel um 5,4 Punkte auf -0,4 Punkte. Als möglicher Grund gelten unter anderem die gesenkten Energiesteuern auf Benzin und Diesel.








