Familienunternehmen schließt Standort nach über 30 Jahren
Das Familienunternehmen Zumnorde wird seinen Standort in Erfurt zum Jahresende aufgeben. Das Schuhhaus am Anger 21 soll bis dahin wie gewohnt geöffnet bleiben. Wie das Unternehmen mit Hauptsitz im westfälischen Münster mitteilt, basiert die Entscheidung auf einer „standortbezogenen wirtschaftlichen Bewertung“. Ausschlaggebend sei insbesondere eine anhaltend negative Umsatzentwicklung. Zudem habe keine Einigung mit dem Vermieter über wirtschaftlich tragfähige Mietkonditionen erzielt werden können.
Zumnorde war seit den frühen 1990er-Jahren in der thüringischen Landeshauptstadt vertreten. 1991 eröffneten Mitglieder der Unternehmerfamilie erstmals ein Geschäft in Erfurt. Über viele Jahre befand sich das Schuhhaus am Anger 50/51, bevor Anfang 2022 ein Umzug an den heutigen Standort erfolgte. In diesem Zuge wurde die Verkaufsfläche deutlich reduziert.
Bereits 2024 hatte sich Zumnorde aus einem weiteren zentralen Engagement zurückgezogen: Das frühere „Hotel Zumnorde“ firmiert seitdem unter „Alma am Anger“. Mit der nun angekündigten Schließung verschwindet die Marke vollständig aus dem Stadtbild. Von der Aufgabe des Standorts sind rund ein Dutzend Mitarbeiter betroffen.








