Onlinehändler bleibt jedoch unter dem Strich in den roten Zahlen
Der Online-Modehändler Zalando ist mit deutlichem Wachstum in das Geschäftsjahr 2026 gestartet, hat im ersten Quartal jedoch einen Nettoverlust verbucht. Nach Unternehmensangaben legte der Umsatz im ersten Quartal um rund 23,8 Prozent auf etwa 3,0 Milliarden Euro zu. Auch das Bruttowarenvolumen (GMV) wuchs deutlich um 21,7 Prozent und erreichte rund 4,3 Milliarden Euro.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) stieg um 38,7 Prozent auf rund 65 Millionen Euro und lag damit ebenfalls über dem Vorjahreswert. Unter dem Strich rutschte das Unternehmen jedoch in die Verlustzone: Nach Steuern verzeichnete Zalando ein Minus von 87,6 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn erzielt worden war.
Als Wachstumstreiber nennt das Unternehmen unter anderem die stärkere Nutzung von Künstlicher Intelligenz sowie Fortschritte bei der Integration des übernommenen Plattformanbieters About You. Diese Maßnahmen hätten zur Verbesserung von Effizienz und Angebot beigetragen.
Co-CEO Robert Gentz betonte laut Unternehmensangaben die Fortschritte der Plattformstrategie und verwies auf die Rolle technologischer Innovationen. In diesem Zusammenhang spricht das Unternehmen von einer „starken Geschäftsentwicklung“ im ersten Quartal. Die Zahl der aktiven Kunden erreichte einen neuen Höchststand von über 62 Millionen, während auch die durchschnittlichen Ausgaben pro Kunde leicht um 2,9 Prozent auf 305 Euro anstiegen.
Für das Gesamtjahr 2026 hält Zalando an seiner Prognose fest. Demnach sollen sowohl Umsatz als auch Bruttowarenvolumen um 12 bis 17 Prozent wachsen, während das bereinigte EBIT weiterhin in einer Spanne von 660 bis 740 Millionen Euro erwartet wird.








